Kunst- und Handwerkermarkt im Mai 2017

Am 25. Mai 2017 fand in Eiserfey ein Kunst- und Handwerkermarkt statt.  Der Tag stand unter dem Motto:

"Unser Ort öffnet Tür, Tor und Herz"

Im Jahre 2017 kann der Ort Eiserfey das 1150 Jahr seiner ersten urkundlichen Erwähnung feiern.

Daher veranstalteten wir zu unserem Jubiläum ein ganztägiges Fest. Unsere Gäste konnten auf der Festmeile vorbei an Ständen, Ausstellungsplätzen, Essens- und Getränkestationen, Kleinbühnen mit Musik und anderen Attraktionen flanieren.

So wurden auf dem großen Kunst- und Handwerkermarkt im Ort alte handwerkliche Tätigkeiten demonstriert. Geräte und Maschinen des früheren heimatlichem Handwerks und der Landwirtschaft wurden gezeigt und vorgeführt.

Der Bürgerverein Eierfey, Dreihmühlen, Vollem bedankt sich recht herzlich bei allen Besuchern, Ausstellern und den vielen fleißigen Helfern, die zu diesem gelungenem Fest beigetragen haben.

Wir bedanken uns auch für die vielen positiven Kritiken, die wir erhalten haben.

 

Nachfolgend einige Kritiken:

Sabine Siepen schrieb:

Ich danke allen für Ihre professionelle Betreuung auf dem großartigen Fest. Alles war genial für uns Aussteller vorbereitet, das Wetter war traumhaft.......

Vielen Dank dass ich dabei sein durfte.

Sabine Siepen

Josef und Klara Schmidt schrieb:

Sehr geehrter Herr Miesseler,

wir möchten uns bedanken,das wir bei so einem schönen Fest dabei sein durften. Es war ein Fest der besonderen Art.Die Menschen waren alle freundlich und hilfsbereit.Wie wünschen Ihnen für das laufende Jahr noch viel Erfolg.

Maggie Flacke schrieb:

Hallo, Herr Miesseler,

danke nochmals für den schönen Tag. Es war überwältigend, was die Bürger von Eiserfey auf die Beine gestellt haben. Auch an die Leute, welche fürs Wetter zuständig waren, ein Dankeschön. Als Marktfrau hatte ich einen tollen Tag. Nochmals Dank an Alle.

Mit lieben Gruß nach Eiserfey

Die Filzfrau

Meggie Flacke

Eva und Peter Milles schrieb:

Hallo, Herr Mießeler,

wir möchten uns bei Ihnen und der gesamten "Feier"-wehr für eine hervorragende Gestaltung und Organisation
bedanken. Es lief alles hervorragend von der reibungslosen Zuweisung des Platzes, über die vielfältigen Darbietungen, der äußerst wirksam gewesenen Werbetrommel bis hin zur schmackhaften und preiswerten Verpflegung   --  einfach alles super!

Da könnten sich viele Veranstalter wirklich ein Beispiel nehmen. Auch die kleine Panne der Stromzufuhr
wurde spontan durch die netten Bewohner des Hauses Nr. 25 gerettet.
Na, und das Eiserfey dann  auch noch das vertraglich vereinbarte Superwetter ohne Preisaufschlag geliefert
hat war schon die Krönung.
An das gesamte Team nun ein schönes Wochenende.  Wir stehen am kommenden Sonntag in Bad Münstereifel vor dem Modehaus Garcia und hoffen auf einen gleich guten Marktverlauf wie in Eiserfey.

Mit freundlichen Grüßen,

​Eva und ​

Peter Milles


Sybille und Willi Dumm schrieb:

Hallo Herr Miesseler ,

liebe Grüße aus Brühl senden Sybille und Willi Dumm .

Wir wollten uns kurz über das Fest am Donnerstag aussprechen . Es hat uns sehr gut gefallen , aus unserer Sicht war alles gut organisiert , Käufer und Verkäufer waren , wie wir glauben , sehr zufrieden und wir persönlich haben uns rundum wohlgefühlt. Sogar das Wetter hat bestens mitgespielt , denn wie wir gerade gehört haben muss es Eiserfey gestern ordentlich erwischt haben, was und leid tut.

Bleiben Sie gesund und vielleicht sieht man sich einmal wieder.

Sybille und Willi Dumm

 

Peter Petrov schrieb:

Guten Tag Herr Miesseler,

sehr geehrter Veranstalter.

Vielen vielen Dank das ich die Möglichkeit bekommen habe als Teilnehmer des Kunst und Handwerkermarkt in Eiserfey zu sein. Mit großen Respekt an die Veranstalter im Puncto Organisation, Ordnung, Entgegenkommen und Auswahl der Händler.

Alles präzise und mit 100% Bereitschaft für Hilfe und Professionellen blick für jede Händler. Einfach  GROßE Klasse.

Manch eine Veranstalter sollte von euch Ab schauen.

Klasse gemachtweter so  und in dise sinne alles gute für die Zukumft.

Spätestens bis nächster Jahr.

Hochachtungsvoll

Peter Petrov

TEAM AROMATICUM  

 

 

Pressebericht KST

Mechernich-Eiserfey: Kunst- und Handwerkermarkt: Tausende Besucher bevölkerten bei 1150-Jahr-Feier Eiserfey

Kunst- und Handwerkermarkt: Tausende Besucher bevölkerten bei 1150-Jahr-Feier Eiserfey

  • Von
  • Stefan Lieser
  • 26.05.17, 15:50 Uhr



Florian (l.) und Sebastian Breuer trugen in Eiserfey historische Arbeitskleidung ihres Uropas und Opas.

Foto: (Fotos: Lieser)

Eiserfey -

Eiserwood? Hollyfey? Pünktlich zum großen Kunst- und Handwerkermarkt in Eiserfey anlässlich des 1150-jährigen Bestehens des Ortes prangt der Name in großen weißen Buchstaben auf einer Hangweide über dem Dorf: Eiserfey – ganz so wie Hollywood in den USA. Unterhalb hatten die Besucher ihr Vergnügen auf der knapp einen Kilometern lagen Feiermeile.

„Was so ein Dorf alles auf die Beine stellen kann – bewundernswert!“ Margit Specht aus Vussem, zu Fuß die wenigen Kilometer ins Nachbardorf gekommen, war begeistert. Denn was der 2016 gegründete Bürgerverein an diesem herrlichen Mai-Vatertag entlang der Hauserbachstraße auf die Beine gestellt hat, verdient Respekt. Verkaufsstände und Musikbühnen, Getränkewagen, Imbissgelegenheiten – inklusive Döppekooche – waren aneinandergereiht. Alte Höfe hatten ihre Tore geöffnet – auch die Mühle Falkenstein, die für Besucher zuletzt zur 1125-Jahr-Feier zugänglich war .

120 Helfer im Einsatz

„Wir rechnen mit an die 5000 Besuchern, so genau kann man das nicht sagen“, sagte am frühen Nachmittag Oliver Menke, Vorsitzender des Bürgervereins, mit Blick auf die dicht gefüllte Straße.

„De Vänte“ bestehen zum großen Teil aus Mitgliedern der Familie Feld aus Eiserfey.

Mehr als 120 freiwillige Helfer waren im Einsatz. Die Gründung eines neuen Vereins im Vorfeld des Jubiläums war möglicherweise die richtige Idee: „Das bisherige Vereinskartell hatte nicht mehr richtig funktioniert. Das war mehr ein Gegen- als ein Miteinander“, so Menke, während er im großen Glastopf mit der Fruchtbowle rührte.

Knapp 50 Meter weiter bat Helga Klatt im Innenhof ihres alten Bauernhofs, Schutzhelme in die Hand zu nehmen: „Innen drin ist es zwar hoch genug, aber an manchen Engstellen wird es niedriger“. Klatt und ihr Ehemann führten im Halbstundentakt Neugierige in die Bergwelt im Hang unmittelbar hinter ihrem Haus. Dort wurde einst Eisenerz abgebaut. Der Stollen – er geht rund 60 Meter in den Hang hinein – hatte vor über 70 Jahren eine ganz andere Bedeutung. „Er diente als Fluchtbunker für die Eiserfeyer im Zweiten Weltkrieg, wie auch noch andere ehemalige Stollen“, so Klatt. Schmal ist der Gang, Feldbetten waren damals am Rand aufgebaut, in Seitenstollen war Platz für ganze Familien.

Im ehemaligen Eisenerzstollen im Hang hinter dem Grundstück von Helga Klatt (r.) waren im Zweiten Weltkrieg Schutzräume vor den Bomberangriffen für die Eiserfeyer Bevölkerung.

 

Florian und Sebastian Breuer aus Dreimühlen präsentierten sich auf dem Außengelände der Mühle, wo altes landwirtschaftliches Gerät, historische Traktoren und eine rund fünf Jahre alte „Rot-Bunte“ als Teil eines kleinen Bauernhof-Streichelzoos auf die Besucher warteten. Die 17 und 14 Jahre alten Brüder kennen sich aus – ihre Eltern haben in Dreimühlen einen Bauernhof. Auch die Brüder waren einen Blick wert: Beide trugen dunkle Hosen, Hosenträger und Hütchen. „Die Hosen sind die ehemaligen Arbeitshosen unseres Uropas, die Hüte trug er wechselnd und passend zur Kleidung. Ich habe die Hosen in einer Kiste gefunden“, so Florian Breuer. „Die Hosenträger sind vom Opa“, so Bruder Sebastian. Die beiden waren nicht die Einzigen, die in historischer Kleidung durch Eiserfey flanierten.

Anlaufpunkte waren auch verschiedene Bühnen an der Straße oder in Innenhöfen. Auf dem ehemaligen Schulhof zum Beispiel gab’s Jazz- und Popsongs von Inga Lühling und André Nendza, im „Hof Junker“ hingegen internationale Folklore mit „Uwe und Nele“ und gegenüber der Mühle Falkenstein afrikanische Percussions-Musik mit Pape Samory Seck aus dem Senegal.

Mitten im Dorf spielten „De Vänte“. Dahinter verbirgt sich der Familienclan der Felds aus Eiserfey. Peter Feld war Mitglied des bekannten „Feytal Trios“ in den 1950er und 60er Jahren. Wie der Vater, so Sohn Manfred, so Robert Feld, so der zehn Jahre alte Thomas Feld an der Gitarre oder sein Bruder Simon, acht Jahre alt, am Tambourin. Ebenso gehören René Mastiaux und Rolf Hochgürtel aus Eiserfey, Udo Greuel aus Breitenbenden und Albin Hamacher aus Weyer zur Combo. „De Vänte“ spielen fröhliche Liedchen im Dialekt ihrer Feytal-Heimat und hatten wohl das größte Publikum.

Etwas oberhalb vom Ortskern, im schönen alten Innenhof der ehemaligen Bürgermeisterei, ist Peter Ratz zufrieden. Was er und Tobias Mallmann in acht Stunden geschafft haben, ist von hier gut sichtbar am Hang über der Feiermeile. Der Eiserfey-Schriftzug auf 2,50 Meter hohen, weißen Siebdruckplatten leuchtet in der Sonne. Zwölf Millimeter dicke Stahlstäbe, so die beiden, wurden einen Meter in die Erde getrieben. Wie lange das jetzt hält? Fünf Jahre, so ihre Prognose, das wäre was.

 

– Quelle: https://www.ksta.de/26972278 ©2018